Marktwert der börsennotierten PCC- Gesellschaften beträgt 322,3 Millionen €
An der Warschauer Wertpapierbörse (GPW) waren im Geschäftsjahr 2025 mit der PCC Rokita SA und der PCC Exol SA weiterhin zwei PCC-Konzerngesellschaften notiert. Die PCC SE hielt unverändert die Mehrheitsbeteiligungen an diesen beiden polnischen Gesellschaften. Gemäß den veröffentlichten Aktionärsmitteilungen und -angaben entfielen auf die PCC SE 16.728.811 Aktien
der PCC Rokita SA, entsprechend 82,58 % des Kapitals, sowie 151.648.640 Aktien der PCC Exol SA, entsprechend 87,09 % des
Kapitals. Die Börsennotierung der Gesellschaften ermöglicht eine kontinuierliche externe Marktpreisbildung und schafft damit Transparenz bei der Bewertung dieser Beteiligungen. Zugleich eröffnet sie grundsätzlich die Möglichkeit, zukünftige Finanzierungsmaßnahmen kapitalmarktnah zu strukturieren, und erleichtert institutionellen wie privaten Investoren den Zugang zu den Gesellschaften.
Das Kapitalmarktumfeld war 2025 von einem insgesamt moderaten, jedoch uneinheitlichen konjunkturellen Umfeld geprägt. Der Internationale Währungsfonds erwartete für die Weltwirtschaft ein Wachstum von 3,2 % und für den Euroraum lagen die Projektionen bei 1,4 % mit einer durchschnittlichen Inflation von 2,1 %. Für Polen lag die von der polnischen Zentralbank veröffentlichte Wachstumserwartung bei etwa 3,6 % mit einer Inflation von etwa 3,9 %. Damit zeigte sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld in Polen robuster als in zahlreichen westeuropäischen Volkswirtschaften, auch wenn die industrielle Nachfrage in Europa insgesamt verhalten blieb.
Einen zusätzlichen Einfluss auf das Börsenumfeld hatte im Jahresverlauf 2025 die Geldpolitik. Im Oktober 2025 senkte die polnische Zentralbank ihren Referenzzinssatz auf 4,50 %. Niedrigere Zinsen wirken grundsätzlich unterstützend auf die Aktienmärkte, da sie die Finanzierungsbedingungen verbessern und die Attraktivität von Aktienanlagen im Vergleich zu festverzinslichen Alternativen erhöhen können. Im Chemiesektor blieb diese Wirkung dieses positiven Impulses jedoch begrenzt. Maßgeblich hierfür waren die weiterhin nur langsame Erholung wichtiger europäischer Absatzmärkte, die verhaltene industrielle Nachfrage sowie der unverändert hohe Wettbewerbs- und Preisdruck in weiten Teilen des Sektors. Zusätzlich belastete ein anhaltend hoher Angebotsdruck, insbesondere durch chinesische Importe, das Marktumfeld. Zugleich blieb die Investitionsneigung zahlreicher Abnehmerindustrien zurückhaltend, sodass sich die Erwartungen an eine breitere Nachfragebelebung im Jahresverlauf nur eingeschränkt verbesserten.
Das Energieumfeld entspannte sich gegenüber den Vorjahren zwar teilweise, für energieintensive Industrieunternehmen bedeutete dies jedoch keine vollständige Rückkehr zu den Kostenrelationen vor Beginn der europäischen Energiekrise. Trotz rückläufiger Energiepreise blieb das Kostenniveau in vielen Bereichen über dem Vorkrisenstand und damit ein wesentlicher Einflussfaktor für Wettbewerbsfähigkeit und Margenentwicklung. Die Entlastung auf der Kostenseite konnte die strukturellen Belastungen des Chemiesektors daher nur teilweise abfedern.
Der europäische Branchenindex STOXX Europe 600 Chemicals war vor diesem Hintergrund im Börsenjahr 2025 von einer erhöhten Volatilität gekennzeichnet. Zum Jahresende notierte der Index um 6,8 % unter seinem Stand zu Jahresbeginn. Die Entwicklung chemienaher Aktien wurde auch 2025 maßgeblich vom jeweiligen Geschäftsmodell, von der Ertragsstabilität sowie von der Glaubwürdigkeit der Investitions- und Finanzierungsstrategie bestimmt. Im Fokus des Kapitalmarkts standen vor allem Unternehmen, die auch unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen eine belastbare operative Entwicklung, stabile Cashflows und eine klare strategische Ausrichtung aufweisen konnten. Diese Rahmenbedingungen prägten auch die Entwicklung der beiden börsennotierten PCC-Gesellschaften. Die Kursentwicklung der PCC-Tochtergesellschaften verlief auf Basis des polnischen Złotys (PLN) differenziert, insgesamt jedoch mit einer überwiegend positiven Tendenz. Gleichzeitig wertete der PLN gegenüber dem Euro deutlich auf.
Das Kapitalmarktumfeld war 2025 von einem insgesamt moderaten, jedoch uneinheitlichen konjunkturellen Umfeld geprägt. Der Internationale Währungsfonds erwartete für die Weltwirtschaft ein Wachstum von 3,2 % und für den Euroraum lagen die Projektionen bei 1,4 % mit einer durchschnittlichen Inflation von 2,1 %. Für Polen lag die von der polnischen Zentralbank veröffentlichte Wachstumserwartung bei etwa 3,6 % mit einer Inflation von etwa 3,9 %. Damit zeigte sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld in Polen robuster als in zahlreichen westeuropäischen Volkswirtschaften, auch wenn die industrielle Nachfrage in Europa insgesamt verhalten blieb.
Einen zusätzlichen Einfluss auf das Börsenumfeld hatte im Jahresverlauf 2025 die Geldpolitik. Im Oktober 2025 senkte die polnische Zentralbank ihren Referenzzinssatz auf 4,50 %. Niedrigere Zinsen wirken grundsätzlich unterstützend auf die Aktienmärkte, da sie die Finanzierungsbedingungen verbessern und die Attraktivität von Aktienanlagen im Vergleich zu festverzinslichen Alternativen erhöhen können. Im Chemiesektor blieb diese Wirkung dieses positiven Impulses jedoch begrenzt. Maßgeblich hierfür waren die weiterhin nur langsame Erholung wichtiger europäischer Absatzmärkte, die verhaltene industrielle Nachfrage sowie der unverändert hohe Wettbewerbs- und Preisdruck in weiten Teilen des Sektors. Zusätzlich belastete ein anhaltend hoher Angebotsdruck, insbesondere durch chinesische Importe, das Marktumfeld. Zugleich blieb die Investitionsneigung zahlreicher Abnehmerindustrien zurückhaltend, sodass sich die Erwartungen an eine breitere Nachfragebelebung im Jahresverlauf nur eingeschränkt verbesserten.
Das Energieumfeld entspannte sich gegenüber den Vorjahren zwar teilweise, für energieintensive Industrieunternehmen bedeutete dies jedoch keine vollständige Rückkehr zu den Kostenrelationen vor Beginn der europäischen Energiekrise. Trotz rückläufiger Energiepreise blieb das Kostenniveau in vielen Bereichen über dem Vorkrisenstand und damit ein wesentlicher Einflussfaktor für Wettbewerbsfähigkeit und Margenentwicklung. Die Entlastung auf der Kostenseite konnte die strukturellen Belastungen des Chemiesektors daher nur teilweise abfedern.
Der europäische Branchenindex STOXX Europe 600 Chemicals war vor diesem Hintergrund im Börsenjahr 2025 von einer erhöhten Volatilität gekennzeichnet. Zum Jahresende notierte der Index um 6,8 % unter seinem Stand zu Jahresbeginn. Die Entwicklung chemienaher Aktien wurde auch 2025 maßgeblich vom jeweiligen Geschäftsmodell, von der Ertragsstabilität sowie von der Glaubwürdigkeit der Investitions- und Finanzierungsstrategie bestimmt. Im Fokus des Kapitalmarkts standen vor allem Unternehmen, die auch unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen eine belastbare operative Entwicklung, stabile Cashflows und eine klare strategische Ausrichtung aufweisen konnten. Diese Rahmenbedingungen prägten auch die Entwicklung der beiden börsennotierten PCC-Gesellschaften. Die Kursentwicklung der PCC-Tochtergesellschaften verlief auf Basis des polnischen Złotys (PLN) differenziert, insgesamt jedoch mit einer überwiegend positiven Tendenz. Gleichzeitig wertete der PLN gegenüber dem Euro deutlich auf.
PCC Rokita SA 2025 mit Kursverlusten von 11,2 %
Der Schlusskurs der PCC Rokita SA (PLPCCRK00076) zum 31. Dezember 2025 betrug 61,3 PLN, was einem Kursrückgang von 11,2 % im Jahresvergleich entspricht. Die Marktkapitalisierung der von der PCC SE gehaltenen Anteile lag damit zum Jahresende bei umgerechnet 242,9 Millionen €. Nach dem Jahresstichtag zeigte die Aktie der PCC Rokita SA eine erfreuliche Stärke, welche auf ein sich aufhellendes Geschäftsklima zurückzuführen ist. Zum 31. März 2026 notieren die Anteilspapiere der PCC Rokita SA bei 66,0 PLN und wiesen damit ein Kursplus von 7,7 % beziehungsweise 4,7 PLN seit Jahresbeginn auf. Der starke Kurszuwachs untermauert das hohe Vertrauen der Kapitalmarktteilnehmer in unsere Wertschöpfung.
PCC Exol SA 2025 mit Kursplus von 0,5 %
Der Kursverlauf der PCC Exol SA (PLPCCEX00010) reflektierte die volatile geopolitische Entwicklung in den jeweiligen Absatzmärkten. Die Kursentwicklung wurde einerseits durch eine schwankende Nachfrage auf den Endmärkten beeinflusst und andererseits durch den Lagerabbau auf Kundenseite gedämpft. Der Jahresschlusskurs zum 31. Dezember 2025 lag bei 2,2 PLN und damit um 0,5 % über dem Vorjahreswert. Die Marktkapitalisierung der von der PCC SE gehaltenen Anteile erhöhte sich damit auf umgerechnet 79,4 Millionen €. Auch im ersten Quartal 2026 war PCC Exol SA weiterhin mit volatilen Absatzmärkten konfrontiert. Zum 31. März 2026 notierte die Aktie der PCC Exol SA bei 2,0 PLN und damit um 8,1 % unter dem Stand zu Jahresbeginn.